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Firmen- & Werbeschilder drucken lassen | Digitaler Plattendruck

Der Plattendruck ist ein ideales Verfahren zur Herstellung von Firmenschildern und Werbetafeln. Dabei müssen Sie weder auf Qualität noch auf Langlebigkeit verzichten. Bei unserem Plattendirektdruck werden starre Materialien bis zu 10 mm problemlos mit Ihrem Motiv in Fotoqualität versehen. Platten aus Acrylglas, PVC Hartschaum oder auch Alu Dibond werden mit modernen Maschinen in einer eindrucksvollen Geschwindigkeit bedruckt – sowohl in gängigen DIN A-Formaten wie auch in Ihrer Wunschgröße.

Setzen Sie Ihre Werbebotschaft oder Ihre Leistungen imagefördernd und eindrucksvoll in Szene und nutzen Sie dabei Innen- oder Außenwerbeflächen für Ihr Marketing. Ob auf einem Messestand, an einem Baugerüst oder an der Fassade Ihres Firmengebäudes. Immer wenn es darum geht, langlebige und stabile Werbeformen zu schaffen, stellt der Plattendirektdruck sein Können unter Beweis. Der digitale Direktdruck ist vermutlich die beste Produktionsform, wenn es um kratz- und wetterfeste sowie UV-beständige, reflexionsfreie Werbeschilder geht.

Die preisgünstige Herstellung von hochwertigen Ergebnissen spricht für sich. Wir bieten Ihnen im Plattendirektdruck folgende Materialien an:

Alu Dibond – Schilder mit individuellem Druck

(eigentlich Dibond)

Wussten Sie schon, dass Alu Dibond leichter als Aluminium bei gleicher Gesamtdicke ist?

Plattendirektdruck auf Alu-Dibond

Alu Dibond – auch bekannt als Sandwich-Technologie – sind zwei hauchdünne aus zwei 0,3 Millimeter dicken Metall-Deckplatten aus Aluminium, die mit einem Polyethylen-Kern thermisch verbunden wurden. Die Alu-Fläche wird mehrfach mit UV-Licht gehärtet und erweist sich dadurch als absolut formstabil, witterungs- und temperaturbeständig. Alu Dibond bietet dank dieser Eigenschaften eine große Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten. Ob Messebau, individuelle Wanddekoration oder für den gewerblichen Einsatz im Außenbereich. Aufgrund der UV-Licht-Methode eignen sich die Aluminium-verbundplatten besonders für letzteren Einsatz bestens und trotzen mehrere Jahre allen Wettereinflüssen von Sonne, über Regen bis hin zu Schnee. Zudem garantieren beste Druckergebnisse langjährige Farbbrillanz. Das geringe Gewicht und die hohe Biegesteifigkeit sind weitere Grundeigenschaften dieses Schildermaterials. Alu Dibond ist das stabilste Grundmaterial für Werbeschilder und Werbebanden aller Art. Die Aluminiumverbundplatten gibt es auch in der Variation „Butler Finish“. Das Motiv wird direkt auf die gebürstete Alu Dibond Butlerfinisch-Trägerplatte gedruckt und erhält die charakteristische Oberfläche des Aluminiums einen modernen metallischen Effekt.

formstabil, langlebig, ein Werbeträger der Extraklasse

 

PVC-Hartschaum – Schilder in bester Druckqualität

(eigentlich Polyvinylchlorid)

Wussten Sie schon, dass sich die Drucktinte nach dem Aushärten vollständig mit dem PVC verbindet?

Plattendirektdruck auf PVC-Hartschaum

Die PVC-Hartschaumplatte besteht aus geschäumten PVC und zeichnet sich insbesondere durch ihr geringes Gewicht sowie einer hochwertigen und gleichmäßigen Oberflächenstruktur aus. Der verfestigte Schaum wiegt weniger als ein halbes Gramm pro Quadratzentimeter. Durch das UV-Direktdruck-verfahren wird maximale Fotoqualität erreicht, daher eignet sich das Trägermaterial besonders gut für Bauschilder und Baustellentafeln mit hochauflösenden Motiven im Außenbereich. Beim Außeneinsatz von PVC-Werbeschildern ist allerdings zu bedenken, dass diese nur für den kurz- bis mittelfristigen Gebrauch gedacht sind. Mit der Zeit neigt das Schildermaterial durch Wetterschwankungen (Nässe – Hitze) zur Wellung. Dieser negative Effekt ist natürlich abhängig von der Größe sowie Stärke des Werbeschilds und ist erst nach mehrmonatigen Einsatz bei sehr großen und dünnen Platten festzustellen. Geschäumtes PVC kennzeichnet sich aber auch noch durch andere Qualitäten: Es verfügt über gute Isolier- sowie Schalldämmwerte und ist außerdem schwer entflammbar, was dem Einsatz im Innenbereich zugutekommt. Daher bietet sich das leichte und kostengünstige Material ideal für Fotodrucke und auch bei Beschilderungen in Lager- und Verkaufsbereichen an.

UV-beständig, feuerhemmend, ein Leichtgewicht unter den bedruckbaren Platten

 

Acrylglas – Schilder online drucken lassen

(eigentlich Polymethylmethacrylat)

Wussten Sie schon, dass Acryl nur halb so schwer ist wie Glas, aber genauso dekorativ wirkt?

Plattendirektdruck auf Acrylglas

Acrylglas, auch bekannt unter dem Markennamen Plexiglas, ist wie der Name vermuten lässt eine durchsichtige Kunststoffsorte. Dieses Material ähnelt in vielen Dingen dem Echtglas – angefangen bei der Lichtbrechung. Im Gegensatz zu seinem „Verwandten“ ist es nur halb so schwer und überzeugt mit enormer Schlagfestigkeit. Acryl ist wohlgemerkt 30 Mal schlagfester als herkömmliches Glas und zersplittert nicht. Sollte Acrylglas einmal brechen, entsteht nur ein einziger Bruch. Diesem Vorteil steht jedoch auch ein Nachteil gegenüber. Die Reinigung von Kunstglasplatten erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit als das Sauberhalten von Glas. Plexiglas ist gegen Kratzer empfindlicher, bleibt aber mit einem vorschriftsmäßigen Reinigungsmittel und dem richtigen Putzwerkzeug jahrelang schön. Benutzen Sie hierfür ein antistatisches Mittel (oder warmes Seifenwasser) und ein weiches Mikrofasertuch. Von Spiritus und Glasreiniger raten wir ab, weil sie die festen Schmutzpartikel nicht lösen. Mit dem Direktdruck hinter Acryl können Sie Ihr Firmenlogo oder Ihr Lieblingsfoto genauso zur Geltung bringen und in Szene setzen wie beim Glasdirektdruck. Bedrucktes Acrylglas überzeugt mit Brillanz und Tiefenwirkung. Die hochglänzende Optik sowie rahmenlose Eleganz bringt Ihr Motiv regelrecht zum Strahlen.

Leicht, splitterfrei, bessere Lichtdurchlässigkeit als Glas

Checkliste für den Firmenumzug – Tipps & Tricks aus eigener Erfahrung!

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Büroumzug? Wieso?

GOOD NEWS – Wir haben ihn geschafft, den Umzug in die Zukunft! Ende 2017 sind wir innerhalb von Hannover umgezogen und haben drei Standorte zusammengelegt, um abwicklungstechnische und administrative Prozesse sowie Kompetenzen zu bündeln.

THE NEXT STEP – Wir möchten Ihnen als unsere Kunden, Geschäftspartner und Freunde Danke sagen und gehen ab 2018 den nächsten Schritt – mit Ihnen allen gemeinsam! Dank Ihres Vertrauens in unsere Leistungsfähigkeit, in die Produkte, die wir angeboten haben und in den Service hat sich Easydisplay zu einem Top-Player im Bereich mobiler Werbe-, Präsentations- und Veranstaltungstechnik sowie Digitaldruckerzeugnisse und Großformat-Drucke entwickelt.

CHANGES FOR US – Unser Maschinenpark vergrößert sich; uns stehen umfangreichere Lagermöglichkeiten zur Verfügung; es ist der Beginn einer interessanten Reihe pfiffiger Produktneuheiten und unser engagiertes, professionelles Mitarbeiterteam wächst kontinuierlich

CHANGES FOR YOU – Unsere wachsende Produktpalette deckt individuelle Bedürfnisse nach einem passenden System besser ab. Mit unseren Produktneuheiten sind Sie immer einen Schritt voraus und überdies profitieren Sie von einem guten Preis-/Leistungsverhältnis sowie von neuen Service- und Beratungsangeboten.

 

Lassen Sie sich von unserem Umzugsratgeber inspirieren und holen Sie sich nützliche Tipps für einen erfolgreichen Standortwechsel!

Die Firma wächst und es stehen keine Erweiterungsflächen mehr zur Verfügung, weder auf dem Gelände noch im Gebäude. Sie erwägen aus strategischen Gründen eine Verbesserung Ihres Standorts und möchten starke, positive Impulse erzeugen um der Wachstumsbremse zu entfliehen. Steigern Sie doch die Mitarbeiterzufriedenheit und die Produktivität der Firma, indem Sie in größere und modernere Räume mit hoher technischer Ausstattung ziehen. Manchmal macht es jedoch Sinn seine Firma kleiner und flexibler aufzustellen, um fixe, laufende Kosten zu reduzieren. Ihr Mietvertrag läuft aus? Hier bietet sich die Option über die derzeitige Firmensituation drüber zu schauen und Sie gegebenenfalls zu verbessern.

Unser Ziel war es, die Bündelung abwicklungstechnischer und administrativer Prozesse sowie Kompetenzen voranzutreiben. Dafür mussten mehrere Unternehmenssitze zusammengelget werden, daher war für uns ein Standortwechsel unausweichlich.

Sie sehen, es gibt viele Gründe für einen Firmenumzug! Dennoch sollte man sich vor der Entscheidung fragen, welche Ziele mit einem Standortwechsel erreicht werden sollen. Auch mögliche negative Konsequenzen sollten dabei reflektiert werden. Ein Büroumzug kann helfen die Produktivität und Effizienz zu steigern, Kosten einzusparen oder das Firmenwachstum zu unterstützen, es kann aber auch stressige Situationen hervorrufen und die operative Geschäftstätigkeit zeitweise einschränken. Bei einem Standortwechsel muss man auf viele Dinge achten, deshalb sollte die Umzugsplanung frühzeitig angegangen und nicht unterschätzt werden. Wenn der Zeitpuffer zwischen Planung und dem Umzugstag besonders kurz ist, muss man sich auf das Wesentliche konzentrieren und braucht eine strikte Struktur. Wir haben Ihnen 4 tolle Tipps zusammengestellt, welche sich bei unserem Umzug bewährt haben. Bevor Sie ins Detail gehen, erstellen Sie in einem Zeitplan, wann welche Aufgaben zu erledigen sind.

Im Folgenden ein Beispiel:

12 Monate davor

  • Analyse des Status Quo und Ziele festsetzen
  • Mietvertrag prüfen und kündigen bzw.
  • Immobilie schätzen lassen und zum Verkauf anbieten
  • Eine neue, passende Bürofläche finden

3 bis 12 Monate davor

  • Umzugsplanung
  • Mitarbeiter einbinden
  • Erste Schritte
  • Büroumzug ausschreiben

1 Monat davor

  • Umzugskartons organisieren
  • Letzte Schritte am Umzugstag
  • Aufgaben für die Umzugszeit verteilen

1 bis 4 Wochen danach

  • Umzug Revue passieren lassen
  • Einweihungsfeier als Dankeschön
  • Tag der offenen Tür

 

 

Tipp 1: Beginnen Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen!

Das Wichtigste zuerst: Erstellen Sie sich einen detaillierten Umzugsplan samt Checkliste und beginnen Sie mit dem Status Quo. Bevor Sie irgendetwas in Bezug auf ihre alte und neue Bürofläche unternehmen, analysieren Sie den Ist-Zustand und fragen Sie sich, welche Ziele mit einem Umzug erreicht werden sollen. Der Standortwechsel hat großen Einfluss auf das Unternehmen als Ganzes, von der Unternehmenskultur über die Mitarbeitermotivation bis hin zur Unternehmensidentität (auch Corporate Identity). Selbst die Wahrnehmung des Unternehmens kann hierdurch beeinflusst werden. Prüfen Sie Ihre Mietzeit und schauen Sie nach, an welche Kündigungsfristen Sie gebunden sind. Kündigen Sie Ihren bestehenden Mietvertrag erst, wenn der neue unterzeichnet ist. Selbiges gilt für einen Immobilienkauf und -verkauf. Hierbei raten wir Ihnen, einen Immobilienmakler hinzuzuziehen.

Jetzt geht’s ans Neue! Um die passenden Büroräume zu finden, sollte man sich zunächst bewusst machen, welche Faktoren für die Firma wichtig sind. Hierbei sollten Sie Ihre Analyse zum Ist-Zustand berücksichtigen sowie die Liste mit Ihren Zielen, welche Sie mit dem Standortwechsel erreichen wollen. Holen Sie sich die kostenlose Unterstützung von Profis – Gewerbemakler werden in der Regel vom Vermieter bezahlt und bieten hervorragende Unterstützung in Bezug der Standortanalyse, zu Verfügbarkeit und Mietniveau jeweiliger Standorte sowie bei der Visualisierung eines Bürokonzepts. Machen Sie sich über die künftigen Grundanforderungen genauestens Gedanken. Wieviel Bürofläche benötige ich in Zukunft? Kalkulieren Sie eventuell einen Puffer für späteres Wachstum mit ein, dann kann man sich einen weiteren zeit- und kraftraubenden Umzug sparen. Stellen Sie einen Budgetplan auf! Was kann sich Ihre Firma an monatlichen Aufwendungen erlauben. Vergessen Sie dabei nicht die Umzugskosten und eventuell spätere Ausbaukosten. Wählen Sie den richtigen Standort! Die Lage bestimmt den Mietzins, die Infrastruktur die Mitarbeiterzufriedenheit. Ein wichtiger Faktor bei Ihrer Standortwahl kann auch die Kundennähe sein, um sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu sichern. Erstellen Sie sich einen Zeitplan für Besichtigungen, Mietvertragsverhandlungen sowie für Um- und Ausbauarbeiten, um nicht in Konflikt mit Ihrem Mietvertragsende Ihres derzeitigen Standorts zu geraten.

Die Wahl der Bürofläche kann sich auch auf das operative Geschäft auswirken, falls Ihre Kunden Sie regelmäßig besuchen. Genauso verhält es sich beim Bürokonzept. Bevorzugen Sie eher Großraumkonzepte oder Zellenbüros. Erstere eignen sich für eine kommunikative Atmosphäre unter Mitarbeitern an, letztere hingegen eher für konzentriertes Arbeiten. Die Wahrnehmung des neuen Standorts ist sehr wichtig. Eine genauere Besichtigung der Lage, des Gebäudes und der Räume ist daher unausweichlich. Wie ist der Zustand der neuen Immobilie? Reicht die technische Ausstattung der Büroräume? Welche Infrastruktur bietet die direkte Umgebung? Machen Sie sich einen genauen Plan und arbeiten Sie diesen Schritt für Schritt ab.

Nutzen Sie den Umzug für Veränderungen! Der Firmenumzug bietet sich dafür an Dinge zu verbessern, die man schon lange verändern wollte. Vielleicht schwebt Ihnen ein anderes Bürokonzept vor oder Sie möchten bestimmte Prozesse modernisieren. Um die richtigen Veränderungen zu identifizieren, bieten sich Teammeetings mit den unterschiedlichen Abteilungen an. Legen Sie eine finale Liste der umzusetzenden Veränderungen fest und kommunizieren Sie diese mit den verantwortlichen Repräsentanten des Umzugsteams. Ein Firmenumzug bringt in der Regel viele Vorteile für die Mitarbeiter mit sich, dennoch reagiert nicht jeder positiv auf Veränderungen. Wirken Sie dem entgegen und kommunizieren Sie mit passenden Argumenten. Erzeugen Sie positive Stimmung, indem Sie regelmäßig die Vorteile des Umzugs betonen.

Im Laufe der Zeit sammeln sich in jedem Büro Dinge an, die kein Mensch mehr braucht. Damit diese erst gar nicht im Umzugskarton landen, empfiehlt sich als Vorbereitung eine größere Entrümpelungsaktion. Hierbei werden alle Dinge, die nicht mehr benötigt werden, ausgemistet. Der Umzug ist eine tolle Gelegenheit, sich von überflüssigem Ballast zu trennen und in den neuen Räumlichkeiten von Anfang an Struktur zu schaffen. Das Wichtigste: Vorgehen mit System. Beginnen Sie mit Räumen, die selten genutzt werden. Dort sammeln sich oft Dinge, die oft gar nicht mehr benutzt werden. Starten Sie Produktaktionen und leeren Sie Ihr Lager. Der Altbestand kann dadurch wesentlich reduziert werden. Das spart zum einen Kosten, denn diese Dinge müssen nicht mit umziehen. Zum anderen können Sie Ihr neues Lager mit Neuprodukten füllen. Packen Sie beim Ausmisten schon Dinge, die Sie bis zum Umzugstermin nicht mehr benötigen. Das spart Ihnen später Zeit – und schont die Nerven in der akuten Umzugsphase. Legen Sie zudem Wert auf eine gute Beschriftung, dass erspart Ihnen später viel Ärger – und die Dinge landen dort, wo Sie auch hinsollen. Tipp: Falls Sie große Gerätschaften haben die mit sollen? Kümmern Sie sich rechtzeitig um Fachpersonal für eine eventuelle Demontage und Zusammensetzung der Maschinen.

Tipp 2: Richtig planen – ist das A und O eines Umzugs!

Egal wie groß oder wie klein Ihr Büroumzug ist, es handelt sich immer um ein komplexes Projekt. Machen Sie sich daher einen genauen Umzugsplan, um sicherzustellen, dass möglichst wenige Überraschungen auftauchen. Umso detaillierter Sie die Planung angehen, desto weniger kann schiefgehen. Das bedeutet? Sie brauchen Zeit! Befassen Sie sich früh genug mit dem Projekt Büroumzug und unterteilen Sie diesen in einem Projektplan in eine Reihe von Teilaufgaben. Wichtig: Die einzelnen Aufgaben sollten in einer logischen zeitlichen Abfolge ausgeführt werden. Versehen Sie die Projektabschnitte mit Checklisten, welche wiederum eine Deadline haben, um die zeitliche Abfolge des Projektplans zu gewährleisten. Falls neue Aufgaben im Verlaufe der Umzugsplanung aufkommen, fügen Sie diese den Checklisten hinzu.

Einer der wichtigsten Bereiche einer jeder Firma ist die IT-Abteilung. Arbeiten Sie eng mit Ihrer eigenen Fachkraft zusammen oder holen Sie sich externe IT-Unterstützung. Dieser Bereich ist enorm wichtig, um alle PCs, Netzwerke, Server und weitere Systeme am neuen Standort rechtzeitig und ohne
Unterbrechung des operativen Geschäfts wieder in Betrieb zu nehmen. Die IT-Systeme und Telekommunikation sollte bei Ihrer Planung höchste Priorität einnehmen, daher sollte hier ein eindeutiger Plan mit der Fachkraft aufgestellt werden. Binden Sie aber auch Ihre anderen Mitarbeiter frühzeitig in den Firmenumzug mit ein. Warten Sie nicht bis zur letzten Minute. Schaffen Sie möglichst hohe Transparenz und informieren Sie die Mitarbeiter rechtzeitig.

Stecken Sie genügend Zeit in die Abarbeitung des Projektplans. Die Komplexität eines Umzugs wird schnell unterschätzt. Häufig sind die verantwortlichen Mitarbeiter auch noch im operativen Tagesgeschäft tätig und können bei der Umsetzung des Projektplans nur wenig Zeit aufwenden. Wichtig: Verschaffen Sie sich einen regelmäßigen Überblick über den aktuellen Stand des Projektplans und prüfen Sie die Checklisten, um sich notfalls rechtzeitig Unterstützung ins Team zu holen. Dabei ist auch ein regelmäßiger Austausch unter den Verantwortlichen hilfreich.

Im nun folgenden Textabschnitt finden Sie die ersten Schritte für einen Einstieg in die Umzugsthematik. Konzentrieren Sie sich am Anfang auf die einfachen Dinge. Die Komplexität eines Umzugs kommt noch früh genug hinzu. Sobald Ihr alter Mitvertrag fristgerecht gekündigt und der neue Vertrag unterschrieben ist, legen Sie einen festen Termin oder Zeitraum fest, in welchem der Firmenumzug vollzogen werden soll. Beachten Sie hierbei das operative Geschäft. Wenn es der bestehende und neue Mietvertrag zulässt, versuchen Sie einen möglichst günstigen Zeitpunkt zu finden. Sehr gute Zeiträume sind die Weihnachts- und Sommerferien sowie Pfingsten. In dieser Zeit ist meistens ein großer Teil der Mitarbeiter im Urlaub. Tipp: Die zuvor genannten Termine sind in der Regel auch von anderen Firmen für Umzüge begehrt, daher ist eine frühe Ausschreibung Ihres Umzugs sinnvoll, um möglichst ein preiswertes Angebot zu bekommen. Stellen Sie frühzeitig ein Organisationsteam auf und profitieren Sie von der Teamarbeit und dem Input verschiedener Abteilungen. Es empfiehlt sich aus jeder Abteilung einen Repräsentanten ins Umzugsteam zu holen. Damit lassen sich zum einen die Interessen und Anforderungen aller Abteilungen berücksichtigen, zum anderen hilft es Ihnen alle Mitarbeiter in den Umzug einzubinden. Organisieren Sie regelmäßige Meetings mit dem Organisationsteam, um den Repräsentanten der Abteilungen die Möglichkeit zu geben, Interessen einzubringen und die anderen Mitarbeiter mit nötigen Umzugs-Updates zu versorgen. Falls Sie sich nicht selbst um den Umzug kümmern, ist es wichtig, den beauftragten Projektleiter von einem Teil seines Tagesgeschäfts zu befreien bzw. Kollegen bitten, Ihn im Tagesgeschäft mehr zu unterstützen. Tauschen Sie sich regelmäßig mit dem Projektleiter über den Stand der Dinge aus, um bei aufkommenden Problemen besser entgegenwirken zu können. Überlegen Sie auch, ob Sie sich nicht vielleicht sogar externe Expertise einholen. Ein Planungsbüro oder ein IT-Speziallist können einzelne Aufgaben übernehmen. So binden Sie weniger interne Ressourcen und schränken Ausfallzeiten des operativen Tagesgeschäfts ein. Behalten Sie jedoch die Kosten im Auge. Um die Kontrolle über die Ausgaben ihres Umzugs zu haben, ist es notwendig, sich ein Umzugsbudget festzulegen. Womit Sie alle anfallenden Kosten abdecken. Planen Sie mit einem realistischen Budget. Lieber zu viel Geld, als zu wenig veranschlagen. Wenn Sie sich bei einigen Positionen der Kostenschätzung unsicher sind, holen Sie sich Grobschätzungen oder ein erstes Angebot ein. Tipp: Geben Sie alle Rechnungen bei der nächsten Steuererklärung mit an, denn die Umzugskosten lassen sich steuerlich geltend machen.

Finden Sie das passende Umzugsunternehmen! Die richtige Wahl ist ein entscheidender Faktor, damit alles heil und zügig wieder am richtigen Ort ist. Sie wollen ja schließlich den geschäftlichen Betrieb wie geplant, rechtzeitig wieder aufnehmen. Holen Sie sich Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis, Internet oder dem eigenen Business-Netzwerk. Erkundigen Sie sich bei Geschäftskontakten über Erfahrungen. Nebenbei können Sie hier und da auch gleich ein paar nützliche Erfahrungswerte und Informationen für die Umzugsplanung einholen. Ein professioneller Internetauftritt sowie Qualitätssiegel von Mitgliedschaften in professionellen Umzugsverbänden (AMÖ, FEDEMAC, DMS, Euro-Movers etc.) sind erste Anzeichen für Kompetenz und Seriosität einer Umzugsspedition. Haben Sie aus der riesigen Angebotsmasse geeignete Umzugsunternehmen selektiert, wäre der nächste Schritt das persönliche Gespräch. Fragen Sie hier nach Referenzen. Reduzieren Sie nach der Recherche ihre Auswahl auf drei bis fünf Unternehmen, die den besten Eindruck auf Sie machen. Vereinbaren Sie nun mit den Unternehmen Besichtigungstermine vor Ort. Der Spediteur kann sich erstens einen Überblick über den Umfang des Firmenumzugs verschaffen, zweitens erhalten Sie durch den persönlichen Kontakt einen besseren Eindruck vom Spediteur. Setzen Sie klare Angebotsfristen! Auch hier können Sie nochmals überprüfen, ob sich das Umzugsunternehmen an Absprachen hält. Vergleichen Sie nun die Angebote: Kosten der Arbeitsstunden, Konditionen für Mehraufwand usw. Schauen Sie aber nicht nur auf den Gesamtbetrag der Umzugskosten. Berücksichtigen Sie auch weitere Faktoren. Was bringt Ihnen das günstigste Angebot, wenn am Umzugstag die Leistung nicht stimmt und das operative Geschäft gestört wird bzw. auf unbestimmte Zeit ausfällt.

Tipp 3: Heiße Phase – der Umzug naht!

Die Spannung steigt, der Firmenumzug ist nah. Nun geht´s in die heiße Phase und es muss gepackt werden. Hierfür wird das nötige Material benötigt. Bestellen Sie beim Umzugsunternehmen die passenden Umzugskisten bzw. -kartons. Diese werden in der Regel vom Spediteur direkt ins Büro geliefert. Falls Sie sensible Unterlagen verpacken möchten, fragen Sie nach Boxen, welche mittels Plombe versiegelt werden können.

Der Tag X ist gekommen! Seien Sie am Tag des Umzugs auf jeden Fall vor Ort und jederzeit erreichbar. Bestimmen Sie einen Assistenten, der von Ihnen vollstens in den Umzug eingeweiht ist und Sie jederzeit und überall vertreten oder unterstützen kann. Unterstützen und kontaktieren Sie regelmäßig ihr Organisationsteam und packen Sie mit an. Verteilen Sie genug Schlüssel für das alte sowie neue Gebäude. Egal ob Schlüsselkarte, Tür-Code oder altmodischer Schlüssel – sorgen Sie dafür, dass genügend Schlüssel ans Team verteilt werden, damit niemand vor verschlossener Tür steht und der Umzug reibungslos verläuft. Halten Sie den Umzug immer stets im Auge. So ein Umzug bedeutet auch viel Stress für die anwesenden Mitarbeiter und geht an die körperliche Substanz, daher sorgen Sie für regelmäßige Pausen. Organisieren Sie hierfür die passende Verpflegung für das Umzugsteam. Snacks, Pizzen sowie kalte und heiße Getränke kommen immer gut an und heben die Stimmung. Achten Sie bei der Versorgung auf Lebensmittelallergien, vegetarische und vegane Alternativen.

Richten Sie eine Fundgrube ein! Während eines Umzugs können im Stress nicht immer alle Sachen trotz Markierung zugeordnet werden oder es tauchen kurzzeitig verschwundene Gegenstände wieder auf. Hierfür sollte ein Sammelplatz im alten sowie im neuen Gebäude eingerichtet werden. Weisen Sie regelmäßig auf die Fundgrube hin, falls etwas vermisst wird.

Ihre IT hat Priorität! Halten Sie regelmäßigen Kontakt zur IT-Fachkraft. Das Wiederaufstellen bzw. Einrichten Ihrer IT im neuen Gebäude benötigt oft eine gewisse Zeit. Dies kann oftmals mehrere Stunden dauern. Bieten Sie Ihre größtmögliche Hilfe an. Zur Not kann eine externe IT-Firma unterstützend mitwirken. Selbiges gilt für die Telekommunikation. Beides sind wichtige Faktoren für Ihr operatives Geschäft und sollten so schnell wie möglich funktionieren, damit Sie wieder in den Arbeitsalltag zurückkehren können. Tipps: Lassen Sie sich nicht alles auf einmal liefern! Halten Sie daher regelmäßig Kontakt zum Umzugsunternehmen. Ein Blick auf den Wetterbericht schadet auch nicht. Organisieren Sie notfalls Abdeckungen für Ihr Inventar. Denken Sie auch daran, Ihr altes Gebäude besenrein zu verlassen.

Tipp 4: Der Büroumzug ist geschafft – die Zeit danach!

Der Tag X wurde gemeistert! Nun ist die Zeit gekommen, um den Umzug gemeinsam mit seinen Mitarbeitern noch einmal Revue passieren zu lassen. Sprechen Sie über die Dinge die gut gelaufen sind, aber auch darüber, was und wo man sich verbessern kann. Nicht nur im Zeitraum vor dem Umzug sollten Sie die Mitarbeiter einbinden, auch danach gibt es noch Arbeiten die man im Team meistern muss. Veranstalten Sie Teammeetings mit den einzelnen Abteilungen und holen Sie sich dabei Feedback von den Mitarbeitern. Versuchen Sie die noch vorhandenen Baustellen gezielt abzuarbeiten. Auch hier kann ein strukturierter Plan mit Checklisten bestens helfen. Unterscheiden Sie zwischen dringenden Notfällen und weniger dringenden, die zeitlich auch später erledigt werden können. In der Regel müssen sich einige Arbeitsläufe erst noch einspielen, daher haben Sie auch etwas Geduld.

Der Umzug bringt oft Veränderungen mit sich. Prozesse modifizieren sich, Systeme wie z. B. neue Telefone wurden neu angeschafft. Wo vorher Unterlagen in Papierform abgelegt wurden, findet nach dem Umzug nun eine Digitalisierung beim Archivieren statt. Organisieren Sie Schulungen für Ihre Mitarbeiter oder geben Sie Ihnen eine gewisse Zeit der Einarbeitung, damit Ihre Mitarbeiter die neuen Prozesse besser umsetzen und die neuen Systeme besser bedienen können.

Nachdem der Umzug erfolgreich vollzogen wurde wird sich auch der damit verbundene Stress langsam legen. Jetzt bietet sich an, eine Einweihungsfeier oder Umtrunk für Ihre Mitarbeiter zu organisieren. Eine kleine Feier ist ein Weg um Dankeschön für die Mitarbeit am Umzug zu sagen. Im Zuge dessen überlegen Sie auch gleich aus Marketing-Gründen, Ihre Kunden zu diesem Event einzuladen. Präsentieren Sie Ihre Firma in einem neuen Gewandt. Als Alternative bietet sich auch ein Tag der offenen Tür an. Hier können Sie Besuchern und Kunden einen tollen Einblick in die neuen Räumlichkeiten geben.